Organisationsstruktur
...gesellschaftsrechtlich als Gemeindeverband, als selbstständiger
Betrieb, mit hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern stellen
wir uns Ihnen in unserem Leitbild vor:
Leitbild der Organisation
Leitbild
Wir wollen sein
Haus St. Martin
... als Haus des Lebens,
Haus St. Martin
... als ein Ort der Begegnung, zwischen
den alten Menschen und den Kindern,
Haus St. Martin
... als ein Ort der Begegnung, zwischen
den Generationen.
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Das Wohn- und Pflegeheim Haus St. Martin in Aldrans beherbergt,
betreut und pflegt gesunde und kranke Betagte sowie Chronischkranke.
Das Haus St. Martin steht vor allem Einwohnern der Gemeinden Aldrans,
Ampass, Lans, Patsch, Rinn, Sistrans und Tulfes offen. Nach Möglichkeit
werden auch Einwohner aus anderen Gemeinden aufgenommen.
Im Haus St. Martin steht der Heimbewohner als Mensch im Mittelpunkt.
Wir wollen ihm ein "Heim" bzw. ein "Daheim" bieten, in welchem er
sich wohl und geborgen fühlen kann.
Besondere Bedeutung wird den betriebswirtschaftlichen Aspekten im
Heim zugemessen.
Die Leistungen des Hauses St. Martin sind fortschrittlich und qualitätsbewusst
und entsprechen dem aktuellen Stand der Altersmedizin.
Die Leistungen sollen möglichst für alle Einwohner der Gemeinden
Aldrans, Ampass, Lans, Patsch, Rinn, Sistrans und Tulfes erschwinglich
sein.
Das Haus St. Martin erfüllt auch regionale Stützpunktfunktionen
und bietet extern wohnenden Betagten verschiedenste Dienstleistungen
an.
Unser Heimkonzept: Im Einzugsgebiet wird versucht jedem Hilfs- und
Pflegebedürftigen die individuell beste Lösung anzubieten, sei es
im ambulanten, teilstationären oder stationären Bereich.
Wir streben ein gutes Verhältnis und einen engen Kontakt mit Angehörigen,
ehrenamtlichen Mitarbeitern, Seelsorgern, Ärzten, Krankenhäusern,
Verwaltungs- / Fürsorgestellen etc. an.
Das Haus St. Martin beschäftigt möglichst gut qualifizierte, selbständig
arbeitende und initiative MitarbeiterInnen.
Auf die Einführung neuer MitarbeiterInnen und deren Fort- / Weiterbildung
wird besonderes Gewicht gelegt.
Es wird ein kooperativer / situativer Führungsstil gepflegt.
?aufmerksame Zuwendung und
behutsamer Umgang gilt sowohl für die Beziehung zu den uns anvertrauten
Menschen, als auch für die Beziehung zwischen allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern unabhängig von ihrer Stellung und Aufgabe. Unsere
Verantwortlichkeit für den Menschen zeigt sich auch im sorgfältigen
Umgang mit materiellen Werten.
Die Kraft schöpfen wir aus
der eigenen Wahrnehmung und Wahrnehmung unserer Umgebung wobei wir
auch unsere Grenzen zur Sprache bringen.
Autonomie und Individualität im Heim
im Haus St. Martin
ein Widerspruch?
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Autonomie ist Selbständigkeit, Unabhängigkeit, Entscheidungsfreiheit.
Immer öfter stellt sich die Frage, ob Autonomie und Individualität
im Alter noch möglich sind.
Der Gedanke, den letzten Lebensabschnitt in einem Heim verbringen
zu müssen, ruft Ängste hervor:
- "Angst vor Abhängigkeit von fremden Personen!"
- "Angst davor, nicht mehr selbst Entscheidungen treffen zu dürfen!"
Wie werden Autonomie und Individualität im Haus St. Martin gelebt?
"Den Bewohnern ein individuelles, autonomes Leben in Gemeinschaft
ermöglichen und dabei größtmögliche Sicherheit bieten" ist eine
der Kernaussagen der Philosophie unseres Hauses. Bewohner können
in ihrem neuen Zuhause im Haus St. Martin ihre lieb gewonnenen Gewohnheiten
beibehalten.
Autonomie heißt mitbestimmen über Betreuungsausmaß und Pflegeform.
Bei pflegebedürftigen Bewohnern erfordert der Anspruch, Autonomie
und Individualität zu wahren, ein hohes Maß an Sensibilität der
Mitarbeiter. Sie nehmen die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner
wahr, greifen sie auf und bringen sie in Einklang mit dem Betreuungsauftrag.
Um diesen Auftrag bestmöglich erfüllen zu können, hat jeder Mitarbeiter
in seinem speziellen Aufgabenbereich viel professionelles Wissen,
persönliches Engagement und Empathie. Alle Pflegemitarbeiter werden
kontinuierlich durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen
im Besonderen durch unseren psychosozialen Dienst begleitet, der
die Schulungen in wahrnehmender Begleitung, Betreuung und Altenpflege
durchführt. Unsere Seelsorgerin gemeinsam mit unserem Tagesgestalter
und unserer Psychologin schaffen ein warmes und wohnliches Ambiente.
Ein Schwerpunkt der Arbeit der Psychologin und der Pädagoginnen
besteht darin, mit den Bewohnern Lebensthemen zu besprechen, Wünsche
zu erfassen und Wege zur Umsetzung zu finden.
Das Angebot im Haus St. Martin beinhaltet verschiedene Wohnformen:
Kurzzeitpflege, Übergangspflege, Urlaubspflege, Pflege nach einem
Krankenhausaufenthalt, spezifische Wohngruppenbetreuung von an Demenz
erkrankten Menschen sowie natürlich die klassische Form der Langzeitbetreuung
und Langzeitpflege in einer der schönsten Umgebungen in Tirol.
Leistungsangebot Haus St. Martin:
24 Stunden Rufbereitschaft durch diplomierte Pflegeteams, 4 Wochen
Betreuung im Krankheitsfall für selbständige Bewohner, Pflege in
allen Pflegestufen, Betreuungskonzepte, biografiegeleitet mit reaktivierender
Pflege, Sterbebegleitung im Sinne des Hospizgedankens, kontinuierliche
haus- und fachärztliche Betreuung, Physiotherapie und weitere Therapieformen,
Wäscheservice und Einkaufsdienst, ein vielfältiges Freizeitangebot,
Frisör, Fußpflege und Pediküre und vieles mehr.
Im Namen aller BewohnerInnen und MitarbeiterInnen ein recht herzliches
WILLKOMMEN
Ihr
Andreas Kastner
Die Ablauf- und Aufbauorganisation wird "AUFGABENORIENTIERT"
(nach Porter) gesehen und orientiert sich an einer Arbeitskultur
die "den kontinuierlichen Verbesserungsprozess" in den Mittelpunkt
für zielorientiertes Handeln setzt.
Anordnungsbefugte Person: Pflegeleitung DGKS
Evi Wurm und Heimleitung
Ing. Andreas Kastner
Das Herangehen in der täglichen Praxis - unser Pflegekonzept
- gehört in den Bereich der Bedürfnismodelle. Die Bedürfnisse, die
pflegerischen Probleme, die sich aus einer Erkrankung ergeben stehen
im Mittelpunkt. So wenden wir in unserer EDV gestützten Pflegedokumentation
das Pflegemodell nach Liliane Juchli (12 Aktivitäten des täglichen
Lebens) an.
Wahrnehmende Betreuung und Pflege oder mit anderen
Worten "?...mit den Sinnen spüren?"
Aldrans, 2008

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