Unsere Grundsätze der Betreuung

  1. Die Menschen (Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige) stehen im Mittelpunkt
    Unser Alltag ist abwechslungsreich, wir erleben, wir leben.
  2. Begriffe wie Nähe, Intimität, Sicherheit und Geborgenheit bekommen neuen Inhalt. Kern der wahrnehmenden Methode ist das gefühlsmäßige Erfahren des Pflegenden und des Bewohners.
  3. Für uns (die BETREUENDEN MENSCHEN) sind die Momente am Schönsten, in denen wir das Gefühl haben, echten Kontakt zum Bewohner hergestellt zu haben.
  4. Die größte Kunst für uns als Betreuer besteht in dieser Hinsicht darin, die Autonomie des Bewohners zu stärken ohne von ihm Dinge zu verlangen, zu denen er nicht mehr in der Lage ist.
  5. Erlebensorientierte Pflege nach dem Konzept der "wahrnehmenden Pflege und Betreuung" ist eine Integration von verschiedenen Umgangsmethoden und Herangehensweisen, Erkenntnissen aus dem Mäeutischen Pflegekonzept (IMOZ Institut / Holland nach C. H. van der Kooij), der Entwicklungspsychologie (o.a. Erik Erikson) und dem Adaption Coping Modell (Rosemarie Dröes), der Validation (Feil Naomi), der Sensorischen Aktivierung (Erleben mit allen Sinnen) und der reaktivierenden Pflege nach Böhm.
  6. Begeisterung über neue Möglichkeiten, kombiniert mit guter Teamarbeit und einem Führungsstil der nachvollziehbar ist und alle "die mitarbeiten", einzuschließen versucht, ermöglichen uns, die Kultur in den jeweiligen Wohnbereichen positiv zu beeinflussen.
  7. Jede Disziplin hat ein großes Stück Fachkenntnis. Das Stück jedoch, das wir alle miteinander teilen, ist das gefühlsmäßige Erleben im Kontakt mit dem Bewohner.
  8. Die biographische Ersterhebung, das Einführungsgespräch mit Bewohner und Angehörigen, die "begleitete Zeremonie" des Einziehens, ist unser Start in die Qualität der "wahrnehmenden Pflege und Betreuung".
  9. Der Teamgeist: Die Einführung von wahrnehmender Pflege beinhaltet, dass Mitarbeiter mehr von sich selbst sehen lassen und auf beiden Beinen stehen hinsichtlich eigener Entscheidungen in der täglichen Pflege.
  10. Die Wohnbereichsleitung: Die "WBL's" berücksichtigen die Gefühle der Mitarbeiter - die "Aufgabe vor dem Auge" ist ihr Führungsstil transparent und versprüht Begeisterung und Verständnis.
  11. Die Angehörigen erfahren mehr Aufmerksamkeit für sich selbst und die Ihrigen. Es ist eine Art Lebensgemeinschaft - eben UNSERE HAUSPHILOSOPHIE.
  12. Sich in seine Mitmenschen einleben zu können setzt voraus, dass man sich auch selbst kennt und sich der Spannungsfelder bewusst ist, die die tägliche Arbeit kennzeichnen wie z.B. zwischen Qualität und Quantität, zwischen Flexibilität und Routine oder zwischen Abstand und Nähe (nach Sowinski, KDA 1994).

Wir heißen willkommen, wir leben, wir lachen und weinen, wir bewegen, wir berühren, wir lassen los! Wir leben und gehen ein gemeinsames Stück unseres Lebens!

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